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Der Teich im Verlauf des Jahres

Wasser bietet zu jeder Jahreszeit andere Stimmungen und Szenerien. Geschmackvoll im Garten arrangiert, ist es ganzjährig reizvoll.

Der Gartenteich im Mai

Der Mai gilt im allgemeinen den meisten Menschen in Nordeuropa als der Monat, der mit den positiven Empfindungen des Frühlings verbunden wird. Die Natur erwacht zu neuem Leben, grün ist im Garten die vorherrschende Farbe und bei vielen Tieren beginnt die Paarungszeit.

Zunehmende Temperaturen aktivieren auch das Leben im Gartenteich. Einige Kröten und Grasfrösche haben ihre Laichzeit bereits beendet, andere Amphibien wie Wasserfrösche oder auch Unken beginnen erst bei höheren Temperaturen mit dem Laichen.

Wem es im April noch zu ungemütlich und kalt für den Frühjahrsputz war, sollte jetzt mit Reinigungsarbeiten beginnen. Abgestorbene Pflanzenteile, Laub und Schlamm müssen entfernt werden. Neben einem Teilwasserwechsel bietet sich die Verwendung eines Schlammsaugers an. Bei einem geringen Schlammvolumen reicht der Einsatz von Optillimis. Optillimis wird über die zu reinigende Fläche gestreut.

Innerhalb weniger Minuten treiben Schmutzpartikel, abgestorbene Pflanzen und sogar Laub an die Oberfläche, wo diese abgefischt werden können. Eine mögliche Versauerung beim Schlammabbau wird durch alkalische Komponenten im Produkt verhindert, verbrauchter Sauerstoff wird zugeführt. OptiBoost sedibac Schlammabbaubakterien verringern die verbleibende Schlammschicht und tragen zu einer schnellen Klärung des Wasser bei.

Die Wasserwerte (KH, GH, pH-Wert) sollten überprüft und optimiert werden. Die Karbonathärte sollte bei 8°, keinesfalls unter 5° liegen. Zur Aufhärtung empfiehlt sich OptiCarbon. Der Einsatz von Milchsäurebakterien OptiBoost lactobac hilft, das gefährliche Energiemangelsyndrom zu reduzieren und das Wasser aufzubereiten.

Für neue Pflanzen wie Seerosen sind die Temperaturen im Mai gut geeignet. Ebenso kann man jetzt relativ gefahrlos neue erworbene Fische im Teich eingewöhnen.
Technische Geräte wie Pumpen, Teichklärer (UVC) oder Unterwasserleuchten sollten auf mögliche Beschädigungen überprüft und gegebenenfalls repariert werden. Achten Sie dabei insbesondere auf sicherheitsrelevante Schäden an allen Strom führenden Teilen.
UVC-Lampen sollten jährlich ausgetauscht werden.

Ein Teichfilter wirkt mechanisch und biologisch. Damit die Filterbakterien wie OptiBoost initial Starterbakterien ihre Funktion erfüllen können, benötigen sie lange Standzeiten. Allerdings kann es nötig sein, den Filter anfangs, speziell nach Schlammabbauarbeiten, öfter zu reinigen. In diesem Fall sollten Sie Starterbakterien erst dann einsetzen, wenn der Filter die grobe Arbeit geleistet hat.
Mit zunehmender Temperatur werden die Fische aktiv und es ist an der Zeit, sie den Temperaturen gemäß zu füttern. Die Fütterung Im Frühjahr und Winter

Die Arbeit an einem Teich endet zwar nie, aber bei entsprechender Pflege können Sie jetzt den „Wonnemonat“ Mai im Garten genießen.


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Januar

Im Frost glitzern die verbliebenen Pflanzen, der Schnee bedeckt gnädig alles, was wir im Herbst versäumt haben, wegzuräumen. Ein winterlicher Teich hat seine eigenen Reize. Es herrscht Ruhe und die sollten wir den Tieren im Teich und uns gönnen.

Wir können den Anblick des winterlichen Teiches genießen, denn Pflegetätigkeit ist jetzt nicht gefragt. Schlagen Sie auf keinen Fall ein Loch in das Eis, denn die Druckwellen können die empfindlichen Schwimmblasen der Fische schädigen. Bei einer langen Frostphase ist es angebracht, ein kleines Loch mit heißem Wasser aufzutauen, damit Faulgase entweichen können.

Ansonsten haben Sie Geduld, die Sonne erledigt die Arbeit viel eleganter, ganz ohne Ihr Zutun. Der Teich ist nicht tot. Das Leben läuft nur auf Sparflamme. Die Bewohner sind wechselwarm und passen ihre Temperatur und Aktivität der Umgebungstemperatur an.


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Februar

Nach der Winterruhe beginnt im Februar mit den ersten Sonnenstrahlen das Leben am Gartenteich. Die ersten Vorboten des Frühlings, wie z.B. Lungenkräuter und Märzenbecher tauchen auf. Das Wasser ist noch kristallklar. Um aus dem Teich ein Schmuckstück des Gartens zu gestalten, muss man im Vorfeld etwas Zeit und Arbeit investieren. Der Beginn der Tätigkeiten ist wetterabhängig, das Wasser sollte schon eine Temperatur von ca. 10° bis 12° aufweisen

Gräser und Stauden werden zurück geschnitten, altes Laub wird entfernt. Haben Sie im Herbst den Teich mit einem Laubschutznetz geschützt, lassen Sie es ruhig noch einen Monat. drauf. Das Netz schützt nicht nur gegen Laub, sondern auch gegen gefräßige Reiher, die mit den trägen Fischen jetzt leichtes Spiel hätten. Die ersten Kröten und Frösche können sich zur Eiablage am Wasser einfinden.

Hat die Folie Schäden davongetragen, sind die technischen Geräte wie Pumpe und Filter noch einwandfrei? Dass das Filtermaterial sauber sein sollte, versteht sich von selbst. Aber auch die Pumpen, insbesondere die Kabel, Pumpenräder und Magnete kann man jetzt gut überprüfen und gegebenenfalls reinigen.

Liegt die Pumpe erst im Teich, bleibt sie erfahrungsgemäß dort bis zum nächsten Winter. Es empfiehlt sich, UVCLampen in jedem Frühjahr auszutauschen.Zum Schlammabbau setzt man dem Teich ein Schlammentferner zu. Bewährt hat Optillimis, ein Präparat, welches Schlamm und Verunreinigungen an die Oberfläche treibt und gleichzeitig den dabei verzehrten Sauerstoff wieder ergänzt.

Bei einer starken Verunreinigung des Bodens sollte der Schlamm mit einem Schlammsauger entfernt werden. Diese Geräte kann man sich gegen eine geringe Gebühr im Fachhandel ausleihen.

Neben der mechanischen und biologischen Reinigung des Teiches ist es wichtig, das Wasser aufzubereiten. Von entscheidender Bedeutung ist eine richtig eingestellte Karbonathärte sowie die Gesamthärte und der pH-Wert. Bei der Wasseranalyse ist der Fachhändler gern behilflich. Da Regenwasser und unser Leitungswasser extrem weich ist, ist es angebracht, das Wasser mit geeigneten Mitteln aufzuhärten und damit zu stabilisieren. Ideal geeignet ist OptiCarbon. Mit OptiCarbon ist eine Aufhärtung und somit eine Wasserstabilisierung schnell und sicher erreichbar. Ist der pH-Wert sehr stark erhöht (< 8,5), sollte man diesen mit OptiAcid reduzieren.

Die Fische sind bei den noch kühlen Temperaturen träge und geschwächt. Sie sollten nur minimal mit leicht verdaulichem und energiereichem Futter wie OptiKoi Komuga gefüttert werden. Je wärmer es ist, desto üppiger kann die Futterration ausfallen.

Um den geschwächten Fischen den Start in ins Frühjahr zu erleichtern, ist der Einsatz von Milchsäurebakterien angeraten. OptiBoost lactobac bereitet Frischwasser schnell zu fischgerechtem, naturnahem Teichwasser auf, Kiemen und Schleimhäute werden geschützt. Es unterstützt die sichere Überwinterung der Fische im Gartenteich und reduziert das Risiko des gefürchteten Energiemangelsyndrom Im Frühjahr signifikant.


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März

Im März erwacht der Teich endgültig zu neuem Leben. Als erste Vorboten des Frühlings setzen Sumpfdotterblumen (Caltha palustris) und Rosenprimeln (Primula rosea) farbige Akzente. Sollte es nicht noch zu einem Kälteeinbruch kommen, ist der März ein Monat, in dem im und am Teich viel passiert. Die Amphibien haben bereits abgelaicht und die Fische sind mit zunehmender Wärme wieder aktiv. Ab ca. 10°C können Sie mit einer geringen Fütterung der Fische beginnen, allerdings nur mit leicht verdaulichem Weizenkeimfutter OptiKoi Komuga. Der März ist ein für den Gartenteich ereignisreicher Monat. Einerseits wird durch mehr Licht und höhere Temperaturen Wachstum gefördert, andererseits fehlen noch nährstoffzehrende Pflanzen. Die Folge sind die explosionsartige Vermehrung einzelliger Algen und damit einhergehende Wassertrübung.

Prüfen Sie den Teichrand hinsichtlich Höhendifferenzen und Funktionstüchtigkeit der Kapillarsperre. Auch über den Teichrand hinaus wachsende Pflanzen können für einen Wasserverlust verantwortlich sein. Es ist Zeit, den Filter wieder in Betrieb zu nehmen. Die Filtermedien sind gründlich gereinigt, aber noch biologisch inaktiv. Neben der mechanischen Reinigung ist die biologische Aufbereitung sehr wichtig. Helfen Sie dem Reifeprozess auf die Sprünge, in dem Sie Starterbakterien zufügen.

OptiBoost initial bewirken einen optimalen Filterstart und tragen erheblich zur Förderung der biologischen Abbauleistung bei. Sie gewährleisten beim Neustart eines Filters bzw. nach dessen Reinigung, dass der Filter sofort bewächst und sich ein biologischer Rasen auf dem Filtermaterial ausbildet. Schon nach 48 Stunden ist der Filter stabil und belastbar. Die Vegetationsperiode beginnt Ende März, Anfang April. Je nach Temperatur können Sie neu erworbene Pflanzen einsetzen. Mit dem Besatz neuer Fische üben Sie sich in Geduld.


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April

Im April kann man sich um die Pflanzen kümmern. Sicher sind die Teichrandpflanzen das Schönste am Gartenteich, wichtiger jedoch sind die Unterwasserpflanzen Sie entziehen dem Wasser Nährstoffe und beugen damit dem übermäßigen Algenwuchs vor. Pflanzen reinigen das Wasser und produzieren Sauerstoff.

Hilfreich bei der Wasserklärung ist der biologische Teichreiniger OptiCult. OptiCult Flüssigfilter unterstützt und stabilisiert da Ökosystem Gartenteich mit natürlichen, bio-aktiven Mineralien. Umweltgifte, Pestizide und Keime werden eliminiert. Wer mit dem Gedanken spielt, den Teich mit neuen Fischen und Pflanzen zu bereichern, sollte sich in Geduld üben.

Je geringer die Temperaturdifferenz zwischen dem Hälterungswasser beim Händler und dem Teichwasser, desto besser sind die Eingewöhnungschancen für Pflanzen und Fische. Erfahrungsgemäß ist die Stanszeit eines Filters nach dem ersten Start gering, die Filtermaterialien sollten also gereinigt werden.

Eine Nachdosierung mit OptiBoost initial beschleunigt die Filterleistung. Zum Schutz des Filters sollte man die gelbgrünen Schlieren des Pollenflugs mit einem feinen Kescher abschöpfen.Die Arbeiten am Gartenteich lohnen, im wahrsten Sinne des Wortes. Der Teich ist ein lebendiges Stück Natur mit ständig wechselnden Impressionen, welche unsere Sinne belohnen.


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Der Teich im Frühjahr

  • Schlamm entfernen durch Absaugen oder mit Hilfe des Teichschlammentferners Optillimis
  • Technische Geräte reinigen, UVC Lampe erneuern Filter reinigen und aktivieren, Starterbakterien einsetzen (OptiBoost initial)
  • Wasserwerte prüfen und optimieren (KH, GH, pH-Wert ). Die Karbonathärte sollte bei 8°, keinesfalls unter 5° liegen. Zur Aufhärtung empfiehlt sich OptiCarbon. Bei pH-Werten über 8,5 mit OptiAcid reduzieren.
  • Einsatz von Milchsäurebakterien OptiBoost lactobac, um das gefährliche Energiemangelsyndrom zu reduzieren und das Wasser aufzubereiten.
  • Unterwasserpflanzen einsetzen (Wasserpest, Hornkraut etc.)
  • Algenwuchs durch Phosphatreduktion (OptiPhos) vorbeugen, übermäßigen Algenwuchs bekämpfen (z.B. OptiGran, OptiPer®)
  • Gerätschaften, Kescher etc. desinfizieren, Fische vorbeugend behandeln (OptiSan)
  • Wasser mineralisieren (z.B. Pondmorillonit, Ostreacin)
  • Sauerstoffwerte prüfen und optimieren, z.B. mit einer Belüftungspumpe, mit viel Bewegung (Bachlauf etc.) und mit OptiAir Sauerstoff-Aktivpulver. Vorsicht, viele Algizide und Medikamente zehren Sauerstoff.
  • Hochwertiges Futter (OptiKoi Suprema oder OptiKoi Midora) verwenden und z.B. für Koi mit Seidenraupen ergänzen Tipp: "Panieren" Sie Seidenraupen in NutriPrem.
  • Bei grünem Wasser (Schwebealgen) benutzen Sie Flockungsmittel (OptiFloc). Achten Sie vor Zugabe dieser Mittel auf eine ausreichende Karbonathärte (mind. 5°dH). Alternativ bietet sich der Einsatz eines UV-Filters an. OptiCult Flüssigfilter hilft bei trübem Wasser und verstärkt die Vitalität sowie die Farben der Fische.

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Die Fütterung Im Frühjahr und Winter

  • Nicht füttern
  • Hiberna

    von 5°C bis 10°C
  • Komuga

    von 8°C bis 12°C
  • Suprema

    ab 8°C
  • Delica

    ab 10°C
  • Chroma

    ab 12°C
  • Midora

    ab 15°C

Die Fütterung ab ca. 10°C kann den Bedürfnissen der Fische sowie den Zielen hinsichtlich Wachstum, Kondition und Farbbrillanz entsprechend variiert werden.

Winterfütterung

Fische sind wechselwarme Tiere, sie weisen keine konstante Körpertemperatur auf, sondern diese entspricht nahezu der Umgebungstemperatur (Wassertemperatur). Koi sind also bei geringer Temperatur weniger aktiv als bei Wärme, ein Umstand, den man bei der Fütterung berücksichtigen muss. Mit sinkenden Temperaturen ist die Futtermenge entsprechend der geringeren Aktivität zu reduzieren, jedoch nicht komplett einzustellen. Solange Koi aktiv sind, sollten sie auch in kleinen Mengen mit hochverdaulichem, energiereichem Futter, z.B. OptiKoi Komuga, bei Temperaturen unterhalb von 8°C mit dem Winter futter OptiKoi Hiberna gefüttert werden. Bei Temperaturen unter 5°C ist ei ne Fütterung kritisch, da die Darmtätigkeit eingeschränkt ist und Futter im Darm faulen oder gären kann. Selbstverständlich sind auch die Wasserwerte im Winter zu kontrollieren, zumal Filterbakterien nicht mehr aktiv sind und die Nitrifikation gestört ist. OptiKoi Hiberna ist ein hochwertiges, speziell für die Winterfütterung entwickeltes Koifutter. Es ist auf sinkende Temperaturen und die damit einhergehende Verlangsamung des Stoffwechsels angepasst. Es ist ein Sinkfutter, um den Energieverbrauch der Fische auf dem Weg an die Oberfläche zu reduzieren. OptiKoi Hiberna enthält hochqualitative und leicht verdauliche Ingredienzien wie Getreide und Fischmehl.

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Sommer

  • Delica Sauerstoffwerte prüfen und optimieren, z.B. mit einer Belüftungspumpe, mit viel Bewegung (Bachlauf etc.) und mit OptiAir Sauerstoff-Aktivpulver Pulver. Vorsicht, viele Algizide und Medikamente zehren Sauerstoff.
  • Chroma Hochwertiges Futter verwenden und z.B. für Koi mit Seidenraupen ergänzen Tipp: “Panieren“ Sie Seidenraupen in NutriPrem.
  • Midora Bei grünem Wasser (Schwebealgen) benutzen Sie Flockungsmittel (OptiFloc). Achten Sie vor Zugabe dieser Mittel auf eine ausreichende Karbonathärte (mind. 4°dH). Alternativ bietet sich der Einsatz eines UV-Filters an. OptiCult Flüssigfilter hilft bei trübem Wasser und verstärkt die Vitalität sowie die Farben der Fische.
Neben dem späten Frühjahr bietet der Sommer dem Teichbesitzer am meisten Entspannung. Üppige Pflanzenpracht, frisches Grün und eine Vielzahl von Teichbewohnern wie Frösche, Kröten oder Libellen bereichern das Leben im Teich. Es ist an der Zeit, neue Ideen, die in der dunklen Jahreszeit entstanden sind, umzusetzen.

Die Auswahl an Teichpflanzen, Teichrandpflanzen sowie an Teichdekorationsartikeln ist jetzt sehr groß. Nach den Eisheiligen sollten man den Teich mit so genannten „Sauerstoffpflanzen“ besetzen. Diese Pflanzen, wie z.B. Wasserpest oder Hornkraut sind ideale Nährstoffkonsumenten. Sie entziehen dem Wasser Nährstoffe, die sonst den Algen als Nahrung dienen. Darüber hinaus produzieren sie Sauerstoff.

Diese Pflanzen sollten mindestens die Hälfte des Bodens bedecken. Da sie nicht an die Luft gelangen, sind sie auf ausreichend CO2 im Wasser angewiesen. Die Säurebindung ist abhängig vom Karbonatgehalt. Stellen Sie darum eine Karbonathärte von 8°dH (OptiCarbon) sicher. Eine ausreichende Karbonathärte (SBK) sichert gleichzeitig einen stabilen pH-Wert.

Bei Temperaturen ab 15°C sollten Sie die Fische wieder normal füttern. Seidenraupen sind wahre Proteinbomben und ein willkommener Leckerbissen für Koi und große Goldfische.

Sticks und Granulate sind den Flocken vorzuziehen, da sie komplett gefressen werden und das Wasser weniger belasten. Um die Farbenpracht der Fische zu fördern, biete sich die Fütterung mit Color- und Spirulinafutter sowie die Zugabe von NutriPrem an.

Bei hohen Temperaturen stellen sich oft Algenprobleme ein. Sie können dem Problem vorbeugen, in dem sie die Menge der Fische und somit die Futtermenge begrenzen.

Eine reichhaltige Unterwasserfauna ist ebenfalls hilfreich. Grünes Wasser wird durch Schwebealgen hervorgerufen. Die eleganteste Bekämpfungsmethode ist der Einsatz eines UV-Filters. Alternativ kann man Flockungsmittel (z.B. OptiFloc) einsetzen.

Dabei muss man jedoch auf eine Karbonathärte von mindestens 4°dH achten. Desweiteren kann es an heißen Tagen, speziell bei niedrigem Luftdruck zu einem Sauerstoffmangel kommen.

Die entsprechende Messung sollte vor Ort erfolgen. Abhilfe schaffen Sauerstoffpräparate, Belüftungspumpen und eine starke Wasserbewegung. Bewährt haben sich auch Oxydatoren (Söchting), die dem Wasser Sauerstoff zufügen. Wasserspiele, Wasserfälle und Fontänen haben neben einer reizvollen Optik auch eine positive Wirkung.

Die Pflanzen wachsen jetzt üppig und bedürfen der Pflege. Stark wurzelnde Arten müssen gedüngt werden, gelbe oder faule Blätter sollten entfernt werden. Seerosen sollten auf den Befall mit Schädlingen (Seerosenzünsler) geprüft werden. Bei Befall hilft nur Sammeln.
Der optimale Start in die neue Teichsaison beginnt bereits im Herbst. Bevor der erste Frost einsetzt, sollte der Teich auf den Winter vorbereitet werden. Laub, Äste und abgestorbene Pflanzenteile müssen entfernt werden, da sie beim Zersetzungsprozess Faulgase entwickeln und Sauerstoff zehren.

Dies gilt ebenso für Fadenalgen. Da diese nicht einfach abgefischt werden können, sollten sie mit einem schonenden Algizid wie OptiPer gelöst und entfernt werden. Echte Unterwasserpflanzen wie z.B . Wasserpest oder Hornkraut verbleiben im Teich, Rohrkolben und ähnliche Pflanzen werden ca. 20 cm unter der Wasseroberfläche abgeschnitten.

Im Laufe des Jahres bildet sich in jedem Teich durch Laub und andere Einträge von außen sowie durch Futterreste und Fischausscheidungen Schlamm. Um gefährliche Fäulnisprozesse zu vermeiden, sollte dieser entfernt werden. Groben Schlamm entfernt man am Ufer am besten mit einem Schlammsauger, bei Verunreinigungen in tieferen Zonen ist der Einsatz von Optillimis angezeigt.

Durch den Einsatz von Optillimis werden alle Verunreinigungen an die Teichoberfläche transportiert, wo sie mit einem Kescher abgefischt werden können. Gleichzeitig wird im Wasser Sauerstoff freigesetzt, der beim Faulungsprozess verbraucht wird. Ergänzend kann feiner Restschlamm mit OptiBoost sedibac nachhaltig entfernt werden. Bakterien „fressen“ den Schlamm auf, allerdings sollte die Temperatur nicht unter 5°C. liegen.

Mit sinkenden Temperaturen stellt sich bei Tieren und Pflanzen die Winterruhe ein. Eine gute Wasserqualität ist im Herbst und im Winter selbstverständlich genauso wichtig wie in der aktiven Zeit.

Die Karbonathärte sollte auch in der kalten Jahreszeit nicht unter 8°dH fallen. Mit Hilfe von OptiCarbon ist eine sichere und schonende Einstellung problemlos möglich. Die Futtermenge sollte mit abnehmender Temperatur verringert werden.

Für die kühle Jahreszeit ist leicht verdauliches Winterfutter gut geeignet. Ab Temperaturen von 10°C kann der Filter abgestellt werden. Pumpe und Filter sollten gründlich mit klarem Wasser gereinigt werden.

Die Pumpe lagert man in einem Eimer Wasser in einem frostfreien Raum. Eine UV-Lampe ist sehr frostempfindlich und sollte ebenfalls frostfrei gelagert werden. Mit einem Laubschutznetz schützen Sie den Teich vor dem Eintrag von Laub, gleichzeitig schließen Sie das Kapitel „Teich“ für das laufende Jahr.

Mit geeigneten Vorbereitungen stellen Sie sicher, dass Sie auch im kommenden Jahr Freude an Ihrem Teich haben.

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Der Teich im Herbst und Winter

Wasser bietet zu jeder Jahreszeit andere Stimmungen und Szenerien. Geschmackvoll im Garten arrangiert, ist es ganzjährig reizvoll. Wenn sich die warme Jahreszeit dem Ende zuneigt, wird es draußen langsam wieder kälter und die Tage werden kürzer. Das Laub der Bäume verfärbt sich und leuchtet in wunderschönen Orange- und Rottönen. Die Veränderungen, die der Herbst mit sich bringt, wirken sich auch auf den Gartenteich aus.

Der Teich im Herbst

  • Verblühte Pflanzen abschneiden und entsorgen
  • Schlamm absaugen oder mit Bakterien OptiBoost sedibac abbauen
  • Algen mit OptiPer® entfernen
  • Wasser mit OptiBoost lacto für die Überwinterung konditionieren.
  • Wenig und gezielt füttern, z.B. Weizenkeimfutter OptiKoi Komuga
  • Laubschutznetz auslegen
  • Filter ausschalten und reinigen, die Pumpe frostfrei in einem Eimer mit Wasser lagern.
  • Eisfreihalter einbringen
  • Wenig und gezielt füttern, z.B. Weizenkeimfutter OptiKoi Hiberna ab 5°C Fütterung einstellen.

Der optimale Start in die neue Teichsaison beginnt bereits im Herbst.

Bevor der erste Frost einsetzt, sollte der Teich auf den Winter vorbereitet werden. Laub, Äste und abgestorbene Pflanzenteile müssen entfernt werden, da sie beim Zersetzungsprozess Faulgase entwickeln und Sauerstoff zehren. Dies gilt ebenso für Fadenalgen. Da diese nicht einfach abgefischt werden können, sollten sie mit einem schonenden Algizid wie OptiPer® gelöst und entfernt werden. Echte Unterwasserpflanzen wie z.B . Wasserpest oder Hornkraut verbleiben im Teich, Rohrkolben und ähnliche Pflanzen werden ca. 20 cm unter der Wasseroberfläche abgeschnitten.

Im Laufe des Jahres bildet sich in jedem Teich durch Laub und andere Einträge von außen sowie durch Futterreste und Fischausscheidungen Schlamm. Um gefährliche Fäulnisprozesse zu vermeiden, sollte dieser entfernt werden. Groben Schlamm entfernt man am Ufer mit einem Schlammsauger, bei Verunreinigungen in tieferen Zonen ist der Einsatz von Optillimis angezeigt. Durch den Einsatz von Optillimis werden alle Verunreinigungen an die Teichoberfläche transportiert, wo sie mit einem Kescher abgefischt werden können. Gleichzeitig wird im Wasser Sauerstoff freigesetzt, der beim Fäulnisprozess verbraucht wird. Ergänzend kann feiner Restschlamm mit OptiBoost sedibac nachhaltig entfernt werden. Bakterien „fressen“ den Schlamm auf, allerdings sollte die Temperatur nicht unter 5°C. liegen.

Mit sinkenden Temperaturen stellt sich bei Tieren und Pflanzen die Winterruhe ein. Eine gute Wasserqualität ist im Herbst und im Winter selbstverständlich genauso wichtig wie in der aktiven Zeit. Die Karbonathärte sollte auch in der kalten Jahreszeit nicht unter 8°dH fallen. Mit Hilfe von OptiCarbon ist eine sichere und schonende Einstellung problemlos möglich. Die Futtermenge sollte mit abnehmender Temperatur verringert werden. Für die kühle Jahreszeit ist leicht verdauliches Futter wie z.B. OptiKoi Komuga gut geeignet, unterhalb von 8°C ist OptiKoi Hiberna Sinkfutter angebracht.

Ab Temperaturen von 10°C kann der Filter abgestellt werden. Pumpe und Filter sollten gründlich mit klarem Wasser gereinigt werden. Die Pumpe lagert man in einem Eimer Wasser in einem frostfreien Raum. Eine UV-Lampe ist sehr frostempfindlich und sollte ebenfalls frostfrei gelagert werden. Mit einem Laubschutznetz schützen Sie den Teich vor dem Eintrag von Laub, gleichzeitig schließen Sie das Kapitel „Teich“ für das laufende Jahr.

Mit geeigneten Vorbereitungen stellen Sie sicher, dass Sie auch im kommenden Jahr Freude an Ihrem Teich haben. Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste. (Aristoteles)

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